10 sichere Methoden, keinen Gratisrechtsrat zu bekommen

Anfragen – telefonisch oder per E-Mail – mit der mehr oder wenig freundlichen Bitte um eine kostenlose Beratung, bekommt jeder Anwalt. Das Thema wird bei den bloggenden Kollegen auch immer mal wieder thematisiert.

Hier nun für die lieben Schnorrer  Ratsuchenden zehn Fehler, die sie vermeiden sollten:

1) „Sehr geehrte Rechtsanwältin, sehr geehrter Rechtsanwalt“ als Anrede.

2) 200 Kollegen, deren Adressen sichtbar sind, als Empfänger.

3) „Mein Anliegen ist sehr komplex“ als einleitender Satz.

4) „Ich habe kein Geld.“ als einleitender Satz.

5) „Ich hoffe auf eine schnelle Antwort.“ als einleitender Satz.

6) Falsche Anrede!

7) „Mit meinen bisherigen neun Rechtsanwälten war ich sehr unzufrieden.“ im Mittelteil der Anfrage.

8) Unter einem total tollen Pseudonym (schnorrer69@gratismail.de) schreiben und in der E-Mail nicht erkennen lassen, ob man Männlein oder Weiblein ist.

9) Die E-Mail mit der Betreffzeile „Das Lesen dieser Nachricht löst keinen Gebührenanspruch aus“ versehen.

10) Drei Seiten Text in Schriftgröße 8 mit einzeiligem Abstand ohne Absätze.

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