Weihnachten – Das Fest der Hiebe

Hach, nur noch drei Tage bis Weihnachten. Was für ordentliche Leute ein Fest voller Wärme und Frieden ist, ist für den Strafverteidiger die Zeit der neuen Mandate. Einfach herrlich! Trunkenheitsfahrten, Familienzwist mit Beleidigungen und Bedrohungen, häusliche Gewalt, Mord und Totschlag. 2008 hat die „Welt“ einmal über das Thema berichtet, in den letzten sechs Jahren dürfte sich nichts geändert haben.

„Mord und Totschlag zum Fest der Liebe. 2007 stritten sich am zweiten Weihnachtstag im Frankfurter Stadtteil Riederwald ein 54-Jähriger und seine 22-Jährige Tochter. Nachdem der Vater mehrmals auf die junge Frau eingestochen hatte, übergoss er sie mit einer brennbaren Flüssigkeit und versuchte, sie anzuzünden. In München brachte ein Mann seinen Sohn und danach sich selbst um, während die Polizei im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann an Weihnachten im vergangenen Jahr insgesamt zwölf Mal wegen brutaler häuslicher Gewalt gerufen wurde. Einige der männlichen Schläger sagten, sie hätten sich durch ihre Frauen provoziert gefühlt.“

(Quelle: www.welt.de)

Frohe Weihnachten
Frohe Weihnachten

Natürlich wünsche ich allen Lesern ein friedliches und ruhiges Fest. Ich bin mir auch sicher, dass meine Leser grundsolide Menschen sind, die nicht der Schwiegermutter des Nudelholz über den Kopf hauen, weil die Gans zu trocken war. Sollte es aber nicht klappen, so bin ich zwischen den Jahren in der Kanzlei und helfe Ihnen gerne weiter!

 

Frohe Weihnachten! Bleiben Sie gesund und ehrlich.

4 Gedanken zu „Weihnachten – Das Fest der Hiebe

  1. Liebe Kollegin.
    Zu mir kommt an Weihnachten der Schwiegervater nebst Schwigermutter. Ich mache als grubdsolider Mensch die von mir erwartete grundsolide Gans. Sollte sie zu trocken werden, werde ich mir selbst kaum das Nudelholz geben. Aber vielleicht mir die Schwiegereltern? Meine Frage präventiv: stünden Sie mir dann als Nebenklägervertreterin zur Seite?

  2. Liebes Mitglied,

    wir werden im neuen Jahr leider ein Verfahren wegen berufs- bzw. standesschädigendem Verhalten gegen Sie einleiten müssen.
    Wie können Sie bei der aktuellen RA-Schwemme unser aller Kundschaft nur raten „bleiben Sie […] ehrlich“?!?

    Wir wünschen Ihnen trotzdem schöne Weihnachten,
    Ihre Kammer

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