Fast lauer Rechtsrat

Rechtsrat fast für lau – das gibt es!

Sie haben öfter mal ein Rechtsproblem? Zu schnell gefahren? Der Nachbar nervt? Das neue Auto hat Macken? Sie haben geklaut. Oder sich auf dem Dorffest geprügelt? Klar, ein Anwalt wäre irgendwie gut, aber  die sind teuer.

Ihnen kann aber geholfen werden! Einfach eine TV-Zeitschrift abonnieren und ein Jahr Rechtsrat für lau! Anwalt für umme! Das sensationelle Angebot finden Sie hier.

Eines muss man sagen: Der Gong Verlag erkennt die Zeichen der Zeit. Geiz ist geil und Streit gibt es immer mehr. Vermutlich gibt es bald als Zugabe den persönlichen Arzt, 24 Stunden verfügbar. Danke an den Kollegen Eickelberg für das Fundstück.

12 Gedanken zu „Fast lauer Rechtsrat

  1. Und da gibt es ganz bestimmt Kollegen, die darauf gern zurückgreifen werden, weil ihre sonstigen Auskunftsquellen urlaubs- und feiertagsbedingt gerade nicht in den 37 Facebook-Gruppen unterwegs sind, wenn Ihr wisst, was ich meinen könnte.

  2. Liebe hocherregte Rechtsanwälte*:

    a) das Angebot hat doch was! Ehrlich. Eine Vorauswahl, ein paar Vollpfosten weniger, die anrufen und Zeit stehlen (weil der „unfähige Wald-und-Wiesen-Anwalt“ schon genug Kompetenz besass, dem Anrufer die Sinnlosigkeit seines Ansinnens bewusst zu machen!)
    b) solcher Telefonanwalt vertritt nicht vor Gericht (es sei denn Gong macht da was berufsrechtliches gernzwertiges!! –> Ihr Job das im Stand zu regeln)
    c) in der Schweiz ist das seit JAHREEEEN ein sehr erfolgreiches Modell: Abonnenten des beobachter.ch können dort auch um Rechtsauskunft anrufen.

    Also: Runterkommen, entspannen, das Positive sehen :)
    Schönen 4. Advent!

    Ihr Surfer
    * und hocherregtirxerInnen RechtsanwaltIRXinnen!!

      1. naja, das sind schon Wald-und-Wiesen-Anwälte.
        Nur sinnvoll für eine erste Einschätzung. Aber den Job machten sie.

        Der Beobachter war sein Geld aber auch als Zeitung und Institution wirklich wert (damals, in der guten alten Zeit, als Adolf Ogi noch Chef war und der Beobachter zu Ringier gehörte).

          1. „denke ich zu deutsch“? definitiv* JA.
            Ich war selbst Abonnent. Jahrelang.
            Aber der Beobachter hat mir immer nur eine Art „Erstberatung“ gegeben. Nie auf einen speziellen Anwalt/Firma/whatsoever verwiesen.

            Der Verlag war auch in Vertragsfragen extrem kulant, setz(t)e auf Zufriedenheit statt Druck. Lieber Einen stressfrei gehen lassen, als 2 oder 3 verprellen.
            Ich weiss nicht, wie es heute (seit sie eben Springer (BLÖD etc) gehören) ist, ich verliess sie mit dem Verkauf der Werte nach Deutschland.

            *schon deshalb: die Schweiz als Solche ist ja (im Durchschnitt) schon per se rechtsstaatlicher (eher (kundenfreundlicher) als der eine oder andere „Motor Europas“ ;)

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